Bitte ein Bitcoin – wie Bier und Blockchain zusammenpassen
Quelle: bierbarsbrauer.com
MOTOR TALK – Don´t Drink and Drive
Du hast die Wahl: Entweder Finger am Glas oder am Steuer. Beides geht nicht.
Der Abend war lang, der Wein süffig. Es ist spät und der Weg nach Hause nicht weit. Warum jetzt ein Taxi bestellen? Auf den paar Metern wird schon nichts passieren. So denken viele und steigen angetrunken ins Auto. Und genauso viele täuschen sich.
Alkohol verändert die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn. In geringen Mengen baut er Hemmungen ab, nimmt Ängste, macht locker. Er verändert aber auch die Risikoeinschätzung, das Sehvermögen und die Koordinationsfähigkeit. Man fühlt sich stark, wird überheblich und überschätzt sich. Entfernungen erscheinen größer und Geschwindigkeiten niedriger als sie tatsächlich sind. Fahrfehler und Unfälle sind die Folge.
Wie Alkohol wirkt, wo die Promille-Grenzen liegen und was es als Fahranfänger zu beachten gilt, hat MOTOR-TALK auf einer Seite zusammengefasst.
Weiterlesen: motor-talk.de
Kann Bier ablaufen – und schlecht werden?
Kann Bier ablaufen – und schlecht werden?
Mehr Brauer, weniger Bier
Mehr Brauer, weniger Bier
Mythos 7-Minuten-Bier
Mythos 7-Minuten-Bier
Quelle: siegener-zeitung.de
CRAFT Beer Festival
Die CRAFT ist in Frankfurt angekommen. Am Freitag den 23. und am Samstag 24. März 2018 freuen wir uns auf eine weitere Ausgabe mit vielen alten und neuen Ausstellern.
Der englische Begriff „craft“ bezeichnet Handgemachtes, in Abgrenzung zu maschineller oder zumindest industrieller Produktion. Vor allem kleinere Brauereien grenzen sich mit der Bezeichnung „CRAFT BEER“ von den etablierten Brauereien ab. Inspiriert durch die Liebe zum ursprünglichen folgten Restaurants, kleinere Lebensmittelhersteller und Produzenten von Naturwein diesem Beispiel. Mittlerweile versammelt der Begriff „craft“ alles was sich rund um kulinarische und ursprünglich produzierte Genüsse und Produkte dreht.
BACK TO THE ROOTS- BACK TO FRANKFURT!
Wir freuen uns auf eine weitere CRAFT rund um unser Lieblingsthema Bier. Über 40 Brauereien sind am Start, flankiert von diversen Spirituosen Herstellen wie Gin, Wodka und Whisky. Unser Streetfood Markt lässt auch für Schlemmermäulchen keine Wünsche offen. Abgerundet wird das Programm von diversen Craft Beer Tastings abgehalten durch Spiegelau und Brau- Stars der Szene. Wie funktioniert´s? Am Eingang erhaltet Ihr gegen 5€ Pfand ein Spiegelau Craft Beer Glas, damit schlendert ihr von Stand zu Stand und könnt Bierproben von 0,1 l für 1-2€ testen.
TICKET INFOS:
Ihr wollt Euch Zutritt zum Bierhimmel verschaffen? Dann gibt es drei Möglichkeiten:
1. Online Vorverkauf Tickets 8€ p+ VVK Gebühr
2. Tageskasse vor Ort 12€
3. Tasting Tickets im Online Vorverkauf 25€ (inklusive Eintritt zur CRAFT)
Tasting Restplätze wird es vor Ort 20€ nach Verfügbarkeit an der Tageskasse geben, hier ist dann KEIN Eintritt inklusive!
Tickets? craft-frankfurt.de
CRAFT Beer Festival Event on Facebook
Warmes Bier bei Erkältung – was steckt dahinter?
Warmes Bier gilt als altes Hausmittel bei Erkältung. Aber nicht jedes Hausmittel ist wirklich effektiv. Wie es sich mit dem warmen Bier verhält, verraten wir Ihnen in diesem Zuhause-Tipp.
Warmes Bier bei Erkältungen – Mythus oder Wahrheit
- Als altes Hausmittel wird warmes Bier bereits seit vielen Jahren gepriesen – und tatsächlich ist an dem Mythos etwas dran. Verantwortlich dafür ist der Hopfen, der bekanntermaßen eine wichtige Zutat für das Gebräu ist.
- Hopfen enthält Bitterstoffe sowie ätherische Öle. Die Bitterstoffe wirken antibakteriell und helfen dem Organismus dadurch beim Kampf gegen die Krankheitserreger.
- Durch das Erwärmen des Biers wird der positive Effekt für die Gesundheit verstärkt. Das warme Bier wirkt zudem sehr einschläfernd. Schlaf wiederum hilft dem geschwächten Organismus sich zu regenerieren und neue Kräfte zu tanken.
- Zudem regt das warme Bier die Durchblutung an und Schwitzen fördert bei einer Erkältung bekanntermaßen den Heilungsprozess. Decken Sie sich daher zusätzlich gut zu und nehmen Sie ein oder zwei Wärmflaschen mit ins Bett.
- Schmeckt Ihnen das warme Bier zu bitter, geben Sie noch einen Esslöffel Honig dazu. Wie bei anderen Hausmitteln gilt auch für das Bier: Viel hilft nicht unbedingt viel. Mehr als maximal zwei Gläser Bier sollten Sie vor dem Schlafengehen nicht zu sich nehmen. Dass dieses Hausmittel für Kinder tabu ist, versteht sich von selbst.
Quelle: praxistipps.chip.de
Jede Woche kommt ein neues Bier auf den Markt
Die Deutschen trinken weniger Bier, haben dafür aber eine größere Auswahl.
Nach Angaben des Deutschen Brauer-Bunds sind in den vergangenen zehn Jahren rund 1.000 neue Biermarken hinzu gekommen. Jede Woche komme ein neues Bier auf den Markt, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Presse-Agentur. 6.000 Marken würden mittlerweile angeboten.
Viele Brauer kämen im Moment auf die Idee, neue Produkte anzubieten, teilte der Bundesverband des Getränkefachgroßhandels mit. Der Markt sei im vergangenen Jahr insgesamt um zwei Prozent geschrumpft. Bierspezialitäten, regionale Biere und alkoholfreie Varianten legten dagegen zu. In Monheim am Rhein werden an diesem Donnerstag beispielsweise die ersten 800 Liter „Költ“ fließen. Die Kreation aus der zwischen Köln und Düsseldorf gelegenen Stadt ist eine Mischung aus den Bierstilen Kölsch und Alt.
Der Brauer-Bund hatte vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass es weltweit mehr als 250 verschiedene Hopfensorten gebe. Die vielen regionalen und saisonalen Bierspezialitäten, die weiter wachsende Zahl von Klein- und Craftbrauereien, die Bier-Sommeliers und die wachsende Zahl an Hobbybrauern profitierten von der steigenden Vielfalt.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Quelle: deutschlandfunk.de
Die „Normalkneipe“ ist Roths zweites Zuhause. Zum Ausbügeln der „sozialen Dellen des Schreibens“.
Jürgen Roth, geboren 1968 in Bad Berleburg, lebt seit über 20 Jahren als freier Autor in Frankfurt am Main. Als Kind und Jugendlicher wechselt er häufig den Wohnort, bedingt durch den Beruf des Vaters, der Offizier bei der Bundeswehr ist. Nach dem Abitur studiert Roth Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Tübingen und Frankfurt. In seiner Dissertation widmet er sich dem Werk des Sprachwissenschaftlers Leo Weisgerber. 1994 schließlich erscheint mit der Anthologie „Rausch und Künste“ sein erstes Buch, gemeinsam herausgegeben mit Hermann-Josef Schuh. Derzeit arbeitet Jürgen Roth an einem Buch über die Formel 1. Es soll den Rennzirkus, zu dessen Fans er sich selber zählt, aus einer anderen Perspektive beleuchten.
„Ich bin kein großer Ausdenker“
Was Heribert Faßbender, Verona Feldbusch, Bier, Deep Purple und Birken gemeinsam haben? Über all das hat Jürgen Roth Bücher geschrieben. Und über vieles mehr. Porträt eines Autors jenseits der Schublade und überzeugten Gallusianers.
Die Wirtin der Normalkneipe im Frankfurter Gallusviertel muss nicht lange überlegen, als es um ihren Stammgast geht. „Der sitzt nie am Tisch, den finden Sie immer an der Theke“, sagt sie und behält auch an diesem Abend recht. Jürgen Roth hat auf einem der Barhocker Platz genommen, den Drehtabak vor sich auf dem Tresen. Meist kommt er direkt vom Schreibtisch, der nur wenige Straßen entfernt in einem Hinterhaus steht, hierher. „Wenn ich den ganzen Tag autistisch vor mich hingewerkelt habe, muss ich abends mal raus“, sagt Roth und bestellt ein Weizenbier. „Die Arbeit ist schön, aber sie verursacht soziale Dellen.“
Wenn der Mann in Jeans, Holzfällerhemd und Lederjacke solche Sätze sagt, schwingt da immer auch eine gewisse Ironie mit. Aber kein Zweifel, Jürgen Roth weiß, was es bedeutet, seine Zeit mit dem Schreiben zu verbringen und dabei allein zu sein. Rund 50 Bücher gehen auf sein Konto, wie viele es genau sind, weiß er selbst nicht – behauptet er zumindest. „Ich habe aufgehört zu zählen“, sagt Roth so lapidar, als sei es eine abwegige Idee, sich über das eigene Werk einen genauen Überblick zu verschaffen.
Das Repertoire reicht von wissenschaftlich unterfütterter Gesellschafts-Analyse in „Benehmt Euch“ (zusammen mit Stefan Gärtner) über „Verona Feldbusch: Roman eines Lebens“ bis hin zur Erzählung „Unter keinem Wipfel ist Ruh“ und dem Briefroman „Reise durch Franken“. Dazu gesellen sich Reportagen, Reiseberichte und Kommentare für Zeitungen wie F.A.Z. und FR sowie in wachsender Zahl auch Hörstücke. Passt so einer wie er überhaupt in irgendeine Schublade? Bei der Einordnung tut sich der Autor selbst schwer. „Es ist ein Bauchladen an Gattungen und Tonlagen, das hat mit der Heterogenität meiner Interessen zu tun“, sagt er.
Wenn es etwas gibt, das all das eint, dann ist das Lust am Hantieren mit der Sprache, polemischer Humor – und die Neugier auf die Realität. Roth weist mit der Hand nach draußen, durch die geöffnete Tür der Normalkneipe auf den Gehsteig der abendlichen Frankenallee. „Ich bin kein großer Ausdenker, man muss sich nur umschauen, es liegt genug Material herum“, sagt er. Dazu zählt auch das Viertel, in dem er seit 20 Jahren lebt, die Gaststätte, an deren Theke er nahezu jeden Besucher mit Namen kennt. Vor zwei Jahren etwa hat er die Kommentare der Anwesenden während der EM-Spiele 2012 aufgenommen und zu einem Hörstück verwoben.
Überhaupt, der Fußball – noch so ein roter Faden, der sich durch viele seiner Arbeiten zieht. Den Grundstein legt der bekennende FC-Bayern-Fan 1996 mit einem satirischen Standardwerk über die heute allgegenwärtige Kritik an Fußballreportern. „So werde ich Heribert Faßbender“ heißt das Werk, das dem Leser eine endlose Reihe von Sprüchen („Das ist eine Rasur für die Rumänen“) an die Hand gibt. „Zusammengeschustert“ hat es Roth, wie er selbst sagt, mit seinen beiden Kollegen Thomas Gsella und Heribert Lenz in der damaligen Nordendkneipe „Horizont“. Sein Stolz über die Plattitüden-Sammlung hält sich in Grenzen, wie er schmunzelnd bekennt: „Ich verfluche das Buch, aber es ist ein Bestseller.“
Das „Horizont“ ist damals Treffpunkt vieler „Titanic“-Schreiber – und das Satiremagazin ein Grund, warum es den Sohn eines Bundeswehr-Offiziers nach zahllosen Ortswechseln Anfang der 1990er-Jahre überhaupt an den Main zieht. Eckhard Henscheid liest Roth, Jahrgang `68, damals schon lange, schließlich lernen sie sich kennen. Heute ist Henscheid ein literarischer und menschlicher Fixpunkt für den Autor Roth – der andere ist der unlängst mit dem Glaser-Preis ausgezeichnete Schriftsteller Ror Wolf.
Wer nach Parallelen in den Arbeiten von Roth und seinen „Förderern“, wie er sie selbst nennt, sucht, wird schnell fündig. Mit Henscheid verbindet ihn die Lust an der Vielfalt der Formen, bei Wolf meint man zum Beispiel die Zuneigung zum Fußball als literarischen Gegenstand wiederzuerkennen. Wobei, für eines hat Roth gar nichts übrig: Die feuilletonistische Überhöhung des Ballsports als soziales Phänomen, an dem sich alles Mögliche ablesen lässt.
Wer ihn selbst nach Einflüssen und wichtigen Leseerfahrungen fragt, bekommt freilich nicht nur diese beiden Namen genannt, sondern viele andere, die in seiner rund 9.000 Bücher starken Bibliothek zu finden sind: Dostojewski zählt er ebenso dazu wie Beckett, Kafka oder T.S. Eliot. Geradezu ins Schwärmen gerät Roth allerdings bei Jean Paul: „Dessen Haltung zur Welt behagt mir sehr.“ Nimmt er bei dieser Gelegenheit eigentlich auch seine eigenen Bücher zu Hand? „Das Wenigste lese ich mit Gewinn und Behaglichkeit wieder“, gesteht Roth. Das klingt nach harter Selbstkritik – oder scheut da einer nur das Selbstlob und kokettiert mit einer gewissen Unzufriedenheit über sich selbst und seine Arbeit? „Nein“, widerspricht Roth, „es ist eher eine Art produktiver Unzufriedenheit. Mich springen dann beim Lesen Kleinigkeiten an, die nicht stimmen – einzelne Worte oder Satzrhythmen.“
Seine eigene Haltung zur Welt hat Roth – gemeinsam mit Titanic-Autor Stefan Gärtner – vergangenes Jahr in der Streitschrift „Benehmt Euch“ eindrücklich niedergeschrieben. Zitat- und wortreich zeichnen Roth und Gärtner darin das Bild einer aggressiven, lauten, ichbezogenen Gegenwart, die halbwegs gute Manieren, Rücksicht und Gemeinschaftssinn vermissen lässt. Die „Verrottung aller Lebensumstände“, so die Überzeugung des Duos, „schreitet unaufhaltsam voran“. Klingt nach der altbekannten „Früher war alles besser“-Leier – oder doch nicht? „Das ist keine konservative Moralpredigt“, wehrt sich Roth, räumt aber ein, dass er die „freundlichen, non-konformistischen Zeiten“, die noch während seines Studiums geherrscht haben, irgendwie vermisst. „Ich bin ein sentimentaler Mensch“, sagt er und fügt noch hinzu: „Das dürfen Sie gerne schreiben.“
von Jens Holst (04.11.2014)
Quelle: bookster-frankfurt.de


































































